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10 Erfolgsfaktoren für Websites

Geschrieben von Lina Christmann | 27.09.2019
Lesezeit: 6 Minuten ⏱️

Umfragen zufolge nutzen heutzutage rund 58 Millionen Deutsche das Internet. 76 Prozent dieser Internetnutzer informieren sich zuallererst online über Produkte und Dienstleistungen.

Hat ein Unternehmen keine eigene Homepage, wird es schlichtweg nicht gefunden und kann dementsprechend auch nicht von potenziellen Kunden erreicht werden. Die eigene Webseite ist also eine Art moderner Visitenkarte, über die Produkte und Dienstleistungen präsentiert werden können, um das Vertrauen der Konsumenten in die Qualität der Produkte und Dienstleistungen zu steigern.

Der größte Vorteil: Eine vertriebsorientierte Website arbeitet 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche für Sie, so dass Sie rund um die Uhr für Ihre Kundschaft erreichbar sind.

Allerdings ist nicht nur das Vorhandensein einer Firmen Homepage an sich wichtig – auch die Gestaltung und die Technik dahinter spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Seriosität und Zuverlässigkeit zu vermitteln. Sprich: Es gilt, Grundregeln zu beachten, damit Sie mit Ihrer Website auch den gewünschten Erfolg haben. Und genau dafür bedarf es gutes Webdesign.

Gutes Webdesign ist heutzutage nicht mehr optional, sondern elementar wichtig, um unternehmerischen Erfolg zu haben.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen zehn Erfolgsfaktoren für Websites. Wenn Sie diese berücksichtigen, werden Sie mit Ihrer Website gefunden, Ihre Zielgruppe ansprechend und Besucher in Käufer umwandeln. 

1. Usability und Nutzerfreundlichkeit

Eine gute Internetseite verfügt über einen klaren Aufbau und eine einfache Gliederung. Der Nutzer möchte an die Hand genommen und geführt werden, um möglichst schnell und unkompliziert ans gewünschte Ziel zu kommen.Studien belegen, dass der User nicht über das „Wie“ nachdenken möchte. Konkretisiert bedeutet das, dass Websitebesucher nicht mühselig nach bestimmten Elementen suchen, sondern vielmehr intuitiv auf das gewünschte Ziel kommen möchten – sei es nun der Download eines Dokuments, eine bestimmte Information oder der Abschluss eines Kaufvorgangs. Im Sinne der Nutzerfreundlichkeit müssen die angebotenen Inhalte also selbsterklärend sein.Die sogenannte Usability entscheidet mit darüber, ob und inwiefern sich Ihre Kunden mit Ihren Webseiten­inhalten beschäftigen – oder ob sie stattdessen lieber zu einer anderen Webseite weiterziehen.Aus diesem Grund sollten Sie die Bedeutung eines klaren Aufbaus und einer übersichtlichen Gliederung in Hinblick auf Ihre Websitequalität und die Zufriedenheit Ihrer Kunden keinesfalls außer Acht lassen.Und Achtung: Gerade in Hinblick auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit ist es wichtig, die eigene Perspektive zu verlassen und sich in die Sicht der Kunden zu versetzen! 

2. Design

Im Grunde folgt das eigentliche Design einer guten, erfolgreichen Website der Usability insofern, als dass sie beide auf eine bestmögliche Nutzererfahrung ausgerichtet sind.

Modern, ansprechend und geradlinig: So sollte Ihre Firmen Homepage im Idealfall aussehen. Ein gutes Webdesign, das zum Corporate Design passt, unterstreicht die Seriosität und Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens, indem es Ihre Kunden bereits auf der Startseite überzeugt.

Eine Webseite mit einem starken Design hat in der heutigen Zeit, in der die Menschen mit Werbebotschaften zugeschüttet werden, die Macht, sie innehalten zu lassen und ihre Neugier zu wecken.

Wenn sie dann auch noch Qualität, Liebe zum Detail und Kompetenz ausstrahlt, profitieren Sie nicht nur von zufriedeneren Kunden, sondern auch von einem effizienten Branding, das Ihre Markenbotschaft authentisch und unverfälscht zur Geltung bringt. 

3. Schnelle Ladezeiten

Ob Sie es glauben oder nicht: Tatsächlich handelt es sich bei schnellen Ladezeiten um einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt.

Umfragen zufolge erwartet fast die Hälfte aller User, dass eine Website innerhalb von 2 Sekunden lädt. Ist sie in 3 Sekunden nicht geladen, springen potenzielle Besucher ab. Lange Wartezeiten sind in unserer schnelllebigen Welt etwas, das man sich nicht mehr leisten kann – sei es nun als Unternehmen oder als Privatperson.

Ist eine Webseite schnell, werden im Laufe einer Sitzung durchschnittlich mehr Seiten abgerufen. Dadurch steigt auch Ihre Chance, neue Kunden von Ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen. Und wenn Seiten zu langsam laden, ist es nicht selten, dass Nutzer schon während des Ladens abbrechen und zu einer anderen Website wechseln.

Als ob das noch nicht genug wäre, ist die Ladegeschwindigkeit als isolierter Faktor mittlerweile einer von Googles wichtigsten Rankingfaktoren. Denn Google weiß, wie wichtig die Geschwindigkeit für die Nutzer ist, und belohnt deshalb schnelle Seiten.

Kurzum, achten Sie auf jeden Fall auf schnelle Ladezeiten!

Schnelle Ladezeiten sind wichtig

Schnelle Ladezeiten sind wichtig: Für eine gute Nutzererfahrung und darüber hinaus auch für Google

4. Auffindbarkeit bei Google & Co

Über Ihre Homepage kommen Interessenten oder potenzielle Kunden zum ersten Mal mit Ihrem Unternehmen in Kontakt. Aber auch Bestandskunden landen immer wieder auf Ihrer Website.

Dementsprechend ist es für Ihr Unternehmen unverzichtbar, im Netz auffindbar zu sein – und zwar schnell und mühelos. Daher sollten gute Positionen in den Suchmaschinen für Sie oberste Priorität haben.

Die wichtigste Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Auffindbarkeit bei Google: Schließlich hat der Suchmaschinenriese inzwischen einen Marktanteil von über 93 Prozent – und seine Bedürfnisse haben sich den Bedürfnissen der User angeglichen.

Daher gilt es, schon bei der Erstellung einer Website SEO-Grundregeln zu beachten, um die eigene Website für Google & Co zu optimieren. Dazu gehören alle Maßnahmen, die dabei helfen, Homepages im Suchmaschinenranking weiter oben zu positionieren. Und glauben Sie uns: Diese Maßnahmen sind vielfältig und variieren auch stark von Agentur zu Agentur bzw. von Webdesigner zu Webdesigner.

Es lohnt sich, gezielt nachzufragen, was Ihnen denn bei der Erstellung einer neuen Website in Punkto SEO geboten wird. Auf der anderen Seite bitten wir Sie, auch nicht zu viel zu erwarten: Ein gutes Ranking braucht Zeit und ist mit dem Livegang der Website längst nicht abgeschlossen. Vielmehr beginnt die eigentliche Suchmaschinen­optimierung dann im Grunde erst richtig.

Übrigens hat dieser Erfolgsfaktor viel mit dem Faktor der Nutzerfreundlichkeit zu tun, denn mit SEO machen Sie es Ihren Nutzern leichter, Ihr Unternehmen bei Google und Co. zu finden.

Websites müssen auffindbar sein

Achten Sie darauf, dass Ihre Website auffindbar ist!

5. Mobile Optimierung

Um heutzutage ganz vorne mitzuspielen, ist es wichtig, den neuesten Trends und Entwicklungen zu folgen. Längst hat Google sein Augenmerk auf Websites gerichtet, die mobil optimiert sind. Denn die Nutzer surfen heutzutage nicht mehr nur zu Hause an ihrem Laptop oder Computer, sondern auch unterwegs von ihrem Tablet oder Smartphone aus. Das Userverhalten hat sich also in Richtung mobil weiterentwickelt.

Jeder Nutzer sollte auf seinem mobilen Endgerät dasselbe wie auf seinem PC oder Mac sehen. Als Unternehmer sollten Sie daher auf eine Website mit Responsive Design setzen. Damit passt sich Ihre Website flexibel an das Endgerät und die Bildschirmgröße Ihrer Website­besucher an.

Die Ansicht muss auf unterschiedlichen Bildschirmen gleichermaßen gut funktionieren (und auch schnell laden!). Tut sie das nicht, laufen Sie Gefahr, Besucher und damit potenzielle Kunden an Ihre Wettbewerber zu verlieren.

Zum Glück hat sich Responsives Webdesign fast schon komplett durchgesetzt. Weil es aber immer noch viele Webseiten gibt, die nur am PC gut aussehen und bedienbar sind, führen wir das mobile Design als Erfolgsfaktor in diesem Beitrag auf.

6. Kundenorientierte Inhalte

Wenn wir von kundenorientierten Inhalten sprechen, meinen wir vor allem: Websites sind nicht dafür da, dass man sich und sein Unternehmen selbst beweihräuchert. Sondern es geht darum, klar herauszustellen, was man für den Kunden leisten kann. Stellen Sie Ihren Kunden möglichst viele Inhalte zur Verfügung, die sie tatsächlich interessieren.

Dabei sollten Sie zwischen harten und weichen Faktoren unterscheiden:

Harte Faktoren beziehen sich auf Kriterien und Maßnahmen, die vergleichsweise gut messbar und steuerbar sind. Weiche Faktoren meinen hingegen solche Faktoren, die gar nicht oder nur mit Hilfsindikatoren als Kennzahlen darstellbar sind und eher zur individuellen Wahrnehmung eines Textes beitragen.

Zu den harten Faktoren zählen zum Beispiel Struktur, Umfang, Aktualität und Textqualität. Zudem müssen Ihre Inhalte einzigartig und in einem gesunden Maß für die Suchmaschinen optimiert sein.

Weiche Faktoren können zum Beispiel der Mehrwert, die Interessen Ihrer Zielgruppe oder die Glaubwürdigkeit sein. Auch die geweckten Erwartungen sollten nach Möglichkeit erfüllt werden. Kurz gesagt: Die Nutzer müssen die Inhalte finden, die sie suchen und erwarten.

Idealerweise verspürt der Leser nach dem Konsum Ihrer Webseiteninhalte einen Nutzen, der ihm dadurch vermittelt wurde – sei es nun ein einfacher Unterhaltungswert oder ein tatsächlicher Informationszuwachs. Und das ist auch der Moment, wo es Klick macht im Kopf Ihres Besuchers: Das erste Interesse ist geweckt, möglicherweise haben Sie einen neuen Kunden gewonnen.

Bei guten Websites stehen die Kunden im Vordergrund.

Unser Motto: Liebe Deinen Kunden. Und zeig ihm, was für ihn wichtig ist, auch auf Deiner Website!

7. Kundenansprache und Kontaktaufnahme

Ganz gleich, wie gut Ihre Website aufgebaut ist – wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Kunden gezielt und angemessen anzusprechen, wird sich das auch an Ihrem unternehmerischen Erfolg abzeichnen.

Durch eine treffende und emotionale Ansprache können Sie Ihre Kunden von Ihren Produkten und Dienstleistungen überzeugen. Verzichten Sie in diesem Zusammenhang darauf, sich ausschließlich als Experte darstellen zu wollen – viel wichtiger ist eine emotionale Kundenansprache, die sich direkt an die Interessen Ihrer Zielgruppe richtet und so einen Draht zu Ihren Kunden aufbaut.

Seien Sie Ihren Nutzern außerdem ein Ansprechpartner und bieten Sie Ihnen Kontaktmöglichkeiten: Ein Muss sind Telefonnummer und E-Mail-Adresse – bitte deutlich sichtbar platziert! – über die Ihre Interessenten Sie schnell erreichen können. 

Außerdem wichtig: Ein Kontaktformular, das die einfache und schnelle Kontaktaufnahme ermöglicht. 

8. Das System

Es gibt eine Vielzahl von Systemen, mit deren Hilfe Sie Ihre Website gestalten können. Die Spannweite reicht von einfachen Baukastenlösungen bis hin zu wahren Funktionsriesen.

Das System, das aber bis dato ungeschlagen ist, ist WordPress. Dieses freie Content Management System eignet sich wie kein anderes, den Traum von Ihrer maßgeschneiderten Website Realität werden zu lassen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine WordPress Website ist sehr sicher, kosteneffizient zu erstellen und flexibel anpassbar. Außerdem verfügt sie über eine CMS-Funktion, über die Sie Ihre Inhalte jederzeit einfach und unkompliziert anpassen können.

Dank der intuitiven Benutzeroberfläche können selbst Unerfahrene ihre Webseite selbst pflegen. Sogar Google merkt an, dass Sie mit einer WordPress Website technisch bestens ausgerüstet sind: Internationale Softwarekonzerne arbeiten fortwährend an der Optimierung des Systems. Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge aus der Community bilden die Grundlage, auf der technologische Trends und regelmäßige Aktualisierungen vorgenommen werden.

Ob Sie sich nun eine einfache Landingpage oder einen weitgefächerten Internetauftritt wünschen: Mit WordPress kann nahezu alles ganz nach Ihren Wünschen, Bedürfnissen und Anforderungen umgesetzt werden.

9. DSGVO Konformität

Mit der europäischen DSGVO hat sich auch der Datenschutz für Websites geändert. Damit sind Sie als Betreiber von Webseiten ebenfalls betroffen:

Denn jede Webseite erhebt Daten, ob Sie es wollen oder nicht. Und damit sind Sie als Betreiber in der Verantwortung, die Daten DSGVO-konform zu verarbeiten.

DSGVO für Internetseiten ist kein Hexenwerk. Vielmehr müssen ein paar Grundregeln beachtet werden und die DSGVO-Konformität muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Zudem muss die Datenschutzerklärung für jede Website individuell erstellt werden.

Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, sondern überprüfen Sie vielmehr, ob Ihre Website bereits an die DSGVO-Regeln angepasst ist.

In dem Zusammenhang weisen wir auch noch einmal darauf hin, dass am 1. Oktober 2019 der Europäische Gerichtshof ein Urteil gefällt hat zur korrekten Anwendung von Cookie-Hinweisen.

Sätze wie „Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von Deinem Einverständnis aus“ sind nicht länger zulässig. Vielmehr müssen Nutzer dem Setzen von Cookies aktiv zustimmen. Beachten Sie also auch bei der Wahl der richtigen Cookie-Lösung die Konformität mit der DSGVO und aktuellen Rechtssprechung. 

10. Tracking

Last but not least und apropos Cookies: Messen Sie die Aktivitäten auf Ihrer Website mit Google Analytics. Erfahren Sie, wie viele Besucher sich wann auf welchen Unterseiten aufhalten und wie lange sie bei Ihnen verweilen. Analysieren Sie, von welchen Quellen Ihre Besucher kommen, wie Sie sich bewegen und an welchen Stellen sie die Homepage verlassen. (Darüber hinaus kann Google Analytics natürlich noch viel, viel mehr.)

Unsere Meinung: Nutzen Sie das Analysetool unbedingt, um einen Überblick über den Ist-Stand und die Potenziale Ihrer Website zu erhalten. Denn, vermutlich dient Ihre Website keinem Selbstzweck, sondern soll Sie vielmehr dabei unterstützten, Ihre Marketingziele zu erreichen!?

Verbunden mit Google Analytics ist übrigens die notwendige Platzierung eines Cookie-Hinweises. Dieser ist zwar lästig, aber aus Nutzersicht nicht dramatisch. Denn die Menschen sind mittlerweile an diese Hinweise gewöhnt. Verzichten Sie also nicht aus Angst, dass Nutzer bei der Einblendung eines Cookie-Hinweises abspringen, auf die Integration von Google Analytics, sondern nutzen Sie dieses aktiv für Ihr Online Marketing.

Fazit

Das waren Sie also – unsere zehn Erfolgsfaktoren, mit denen Sie Ihre Website für eine erfolgreiche Zukunft startklar machen.

Selbstverständlich handelt es sich um keine abschließende Aufzählung, denn es gibt noch viel mehr potenzielle Faktoren, die für den Erfolg Ihrer Homepage eine Rolle spielen.

Sie haben noch Fragen? Wir sind erfahren in der Erstellung von Websites und beraten Sie gerne!

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Die Autorin

Diesen Blogartikel hat Lina Christmann geschrieben.

Lina kümmert sich in unserer Werbeagentur um die Betreuung der Kunden, ist unser Spezi in der Beratung neuer Kunden und schreibt ansonsten auch sehr gerne über Online Marketing Themen.

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