Was machen eigentlich Kaufleute für Marketingkommunikation?

Geschrieben von Philipp Helm | 14.08.2020
Lesezeit: 5 Minuten ⏱️

Die neuesten digitalen Entwicklungen verfolgen und damit Unternehmen zum Erfolg verhelfen: So in etwa sieht der Job von Kaufleuten für Marketingkommunikation aus.

Wir haben mit unserem Auszubildenden Noah über diesen spannenden und doch recht unbekannten Beruf gesprochen.

Hallo Noah! Was für eine Ausbildung machst du?

Ich mache eine Ausbildung zum Marketingkaufmann beziehungsweise zum Kaufmann für Marketingkommunikation. So heißt der Beruf ganz genau.

Wieso hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich war schon immer technisch affin und am Machen von Webseiten interessiert gewesen. Bevor ich die Ausbildung begonnen habe wusste ich gar nicht, dass es diesen Beruf gibt.

Dann habe ich hier aber ein Praktikum absolviert und viele Einblicke ins Webdesign, in die Arbeit mit Google und in alles Mögliche bekommen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nach dem Praktikum wurde ich dann gefragt, ob ich die Ausbildung zum Marketingkaufmann hier machen möchte.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die duale Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Möglicherweise könnte ich sie aber auch verkürzen. Genau weiß ich das aber noch nicht.

Was wären die Bedingungen, um die Ausbildung zu verkürzen?

Auf jeden Fall ein Notendurchschnitt von mindestens 2,0 oder 1,5. Außerdem muss der Betrieb natürlich mitmachen.

Top Azubi Noah Brandt

Das sagt die Ausbilderin:

Noah trägt bei uns den Spitznamen „Top Azubi“. Sascha, das ganze Team und speziell auch ich, sind immer wieder stolz, wie Noah sich macht und erstaunt über seine Auffassungsgabe. Gerade im Online Marketing ist es wirklich schwer, hier in Ostfriesland qualifizierte Kollegen zu finden. Deshalb ist die Ausbildung für uns umso wichtiger!

Was für Aufgaben hast du in der Ausbildung?

Die sind ziemlich breit gefächert. Ich mache gelegentlich Webdesign und derzeit auch Werbeanzeigen für Facebook. Zudem analysiere ich oft Daten mit Google Analytics, um darauf Kampagnen aufzubauen. Eine Zeit lang habe ich auch viel E-Mail-Marketing gemacht. Demnächst fange ich mit Google Ads an, also Werbeanzeigen im Suchnetzwerk von Google.

Welche Aufgaben machen dir am meisten Spaß?

Spaß machen mir auf jeden Fall Facebook Ads, also die Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram. Ich glaube aber auch, dass Google Ads mir viel Spaß machen wird, da ich in der Anzeigenerstellung meine Kreativität einfließen lassen kann. Es gefällt mir auch, die Zielgruppen zu untersuchen und zu analysieren, um eine Kampagne vorzubereiten.

Und welche Aufgaben gefallen dir eher weniger?

Natürlich gibt es auch diese ewig langen Aufgaben, beispielsweise im Webdesign, wo immer das Gleiche gemacht werden muss. Das macht natürlich nicht so viel Spaß, aber ansonsten finde ich eigentlich alles gut.

Was ist nötig, um die Ausbildung zu machen?

Ich würde sagen, dass es wichtig ist von der digitalen Welt begeistert zu sein. Wer nicht mal weiß, wie ein Computer angeht, hat keine guten Karten. Außerdem wird oft das Abitur verlangt. Das habe ich aber nicht und das war hier auch kein Problem.

Wie sehen die Zukunftschancen in dem Beruf aus?

Im ländlichen Raum sind Fachkräfte in dem Bereich schwer zu finden und das Online-Marketing von Unternehmen wird immer weiter ausgebaut. Ich glaube, da sind die Chancen, nach einer Ausbildung übernommen zu werden oder überhaupt eine Stelle zu finden sehr groß.

Gibt es auch die Möglichkeit sich weiterzubilden?

Ja, da gibt es alles Mögliche. Beispielsweise habe ich vor kurzer Zeit das Zertifikat für Facebook Ads gemacht, ähnliche gibt es auch für Google Ads und Analytics. Vor allem sollte man sich auch immer weiterbilden, da die Branche nicht stehen bleibt, sondern sich dauernd weiterentwickelt.

Käme für dich überhaupt ein anderer Beruf in Frage?

Nein. Ich wollte auf jeden Fall einen kaufmännischen Beruf erlernen. Wie ich bereits sagte, war ich schon immer computeraffin und der Job hier hat mir sehr gefallen. Daher würde mir nichts anderes einfallen, was mir mehr Spaß machen würde.

Was würdest du anderen Bewerbern raten?

Bewerber können sich beispielsweise schon mal in das Thema einlesen. Sie sollten zudem Spaß beim Umgang mit Facebook, Instagram und anderen sozialen Medien haben.

Ganz wichtig ist auch, dass sie mit Menschen umgehen können. Schlussendlich sollten sie nicht faul sein, sondern gerne neue Dinge lernen wollen und sich in diese einarbeiten können. 

 

Wäre das auch eine Ausbildung für Dich? 

Meld Dich bei Noah unter noah.brandt@christmann-woll.de oder unter 0491 960 990 33

Du kannst Noah alle Fragen stellen und dabei bestimmt herausfinden, ob eine Ausbildung als Kaufmann*frau für Marketingkommunikation auch etwas für Dich wäre! Gerne kannst du bei Interesse auch mit einem Praktikum bei uns mal reinschnuppern!