Effektive Strategien zur dauerhaften Kundenbindung

Zufriedene Kunden sind die Grundpfeiler für Ihren Unternehmenserfolg. Unabhängig von Ihrer Branche und Zielgruppe sollten Sie in bestehende Kundenbeziehungen investieren – und Neukunden zu Bestandskunden machen. Aber wie gelingt es, mit Online Marketing bei der Kundenbindung mehr Erfolg zu haben und nachhaltig rentable Beziehungen zu den Kunden auf- und ausbauen?
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1. Wie Kundenbindung im Internet funktioniert

Zufriedene Kunden sind die Grundpfeiler für Ihren Unternehmenserfolg. Unabhängig von Ihrer Branche und Zielgruppe sollten Sie in bestehende Kundenbeziehungen investieren – mehr noch als in die Neukundengewinnung. Ihr Ziel sollte es sein, Neukunden in Bestandskunden umzuwandeln. Vor allem online ist dies weitaus günstiger, als immer wieder neue Käufer zu gewinnen. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Kunden bei Ihnen wohlfühlen, sich mit Ihrer Marke identifizieren und bleiben Sie durch verschiedene Maßnahmen in Erinnerung.

Kundenbindung mit Online Instrumenten

Es gibt zahlreiche Instrumente, mit denen die Kundenbindung im Internet funktioniert. Dazu zählen der regelmäßige Versand von Newslettern, professionelle Auftritte in den sozialen Medien und die regelmäßige Veröffentlichung von spannenden Beiträgen im eigenen Blog, um nur einige Möglichkeiten vorwegzunehmen. Speziell Online-Shop-Betreibern stehen wieder andere Instrumente zur Verfügung.

Wichtig ist es, dass Sie Ihre Kundenbindungsstrategien gut planen, beobachten und bei Bedarf optimieren. Wie das funktioniert, wird Ihnen im Folgenden näher erläutert.

2. Stammkunden binden im Internet ist kein Selbstläufer

Stammkunden im Internet binden

Kaufentscheidungen werden heute im Netz getroffen. Nicht ohne Grund hat jedes erfolgreiche Unternehmen einen eigenen Auftritt im Internet. Denn wie eine provokante, aber durchaus ernst zu nehmende These aussagt: Was nicht online ist, existiert nicht. Das Internet fungiert als elektronischer Marktplatz. Schnell googeln, welcher Dienstleister in der Umgebung genau mein Bedürfnis befriedigen kann oder welches Geschäft in meiner Stadt mein gewünschtes Produkt gerade im Angebot hat – der erste Schritt im Produktkauf-Zyklus findet (fast) immer im Internet statt.

An einer professionellen Website kommt heute kein Unternehmen vorbei – es sei denn, Sie möchten Ihrer Konkurrenz einen Vorteil geben. Sie gewinnen neue Kunden? Gut! Doch wenn Sie einen neuen Kunden generiert haben, möchten Sie diesen auch langfristig halten. Auch hier ist Ihnen das Internet ein wertvolles Hilfsmittel. Ziel muss es sein, Ihre Kunden immer wieder aufs Neue von Ihren Angeboten zu überzeugen. So bauen Sie eine dauerhafte emotionale Beziehung zu Ihren Kunden auf.

Kundenbindung basiert auf Mehrwert – für den Kunden!

Ihre Kunden dazu zu bewegen, sich langfristig an Sie zu binden, stellt eine zentrale Herausforderung für die Sicherung Ihres unternehmerischen Erfolges dar. Sie müssen sich aktiv dafür einsetzen, um Ihren Kunden im Gedächtnis zu bleiben und Folgekäufe zu generieren. Bei der Vielzahl an Maßnahmen, die Kunden an Sie binden sollen, muss für den Käufer immer etwas herausspringen. Nur so stabilisieren Sie Beziehungen, sorgen für ein positives Gefühl gegenüber Ihren Produkten und weiten das Vertrauen Ihrer Kunden aus. Nicht immer (aber auch) müssen es Gutscheine und Rabatt-Aktionen sein. Animieren Sie Ihre Kunden dazu, Informationen zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten erhalten zu WOLLEN. Um den Zweck des Instrumentes Social Media vorwegzunehmen: Posten Sie, was Ihren Käufern einen Mehrwert bringt – ob Informationen oder Unterhaltung. Dabei ist es notwendig, dass Sie sich auf dem Markt positionieren: Wie wollen Sie auftreten? Liefern Sie den Content, der zu Ihnen und Ihrer Philosophie passt.

Kundenbindung bedeutet nicht, Ihre Käufer durch undurchsichtige Verträge und Garantien an sich zu binden. Die Bindung an ein Unternehmen, einen Shop oder Produkt sollte immer auf freiwilliger Basis geschehen. Digitale Kundennähe statt Kundenfrust ist die Devise!

3. Warum Sie auf professionelle Kundenbindung setzen sollten

Was Unternehmen erfolgreich macht, sind nicht die „vielen“ Neukunden, die nach einem ersten Kauf zur Konkurrenz wechseln. Es sind die Kunden, die immer wieder einkaufen. Binden Sie Ihre Kunden langfristig an Ihr Unternehmen und Ihre Produkte. Das spart Zeit und Kosten. Denn einen Kunden zu halten kostet nur einen Teil von dem, was es kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen. Mit glücklichen Stammkunden binden Sie Gewinne.

Der Vorteil der Kundenbindung im Internet liegt auf der Hand: Online Marketing Maßnahmen sind oft um ein Vielfaches günstiger als Offline Instrumente. Man denke dabei an herkömmliche Instrumente wie Kataloge, die gedruckt und ausgeliefert werden müssen und zudem alles andere als nachhaltig sind. Zudem können Sie Online Maßnahmen an die passenden Zielgruppen ausspielen und den Erfolg genau messen. Doch nicht nur aus Kosten- und Effizienzgründen sollten Sie auf Online Strategien zur Kundenbindung setzen.

Kaufentscheidungen werden online getroffen

Vielmehr kommt Folgendes hinzu: Heutzutage ist einfach jeder online. Und Kaufentscheidungen werden im Netz getroffen oder zumindest vorbereitet. Entsprechend müssen auch Sie mit Ihrem Unternehmen online präsent sein und Vertrauen schaffen.

Ein Vorteil der Kundenbindung über Online Kanäle: Viele der Maßnahmen sind dauerhaft verfügbar. Ihr Kunde kann selbst entscheiden, ob und wie oft er mit Ihren Produkten konfrontiert wird und sich Informationen abruft. Anders sieht es aus bei Offline Werbung, die zunehmend von vielen Konsumenten als nervig empfunden wird. Ein Beispiel sind Prospekte, die häufig direkt vom Briefkasten in die Altpapiertonne wandern.

Zusammengefasst heißt das: Für Menschen jeden Alters ist das Internet heute die Entscheidungsgrundlage für oder gegen einen Kauf. Kundenbindung im Internet funktioniert, indem Sie sich regelmäßig in Erinnerung rufen und zur Interaktion anregen. Wenn Sie sich selbst transparent darstellen, führt das in den meisten Fällen zu Kundenzufriedenheit und langfristiger Kundenbindung.

4. Marketing Grundlagen der Kundenbindung

Customer Journey

Costumer Journey

Jeder Interessent durchläuft vom ersten Kontakt mit einem Unternehmen oder Produkt bis hin zum abgeschlossenen Kauf verschiedene Phasen. Diese „Reise“ wird als Costumer Journey bezeichnet. Viel wichtiger hinsichtlich der Kundenbindung ist jedoch das Ergebnis der Consumer Journey: Langfristige Konsumenten. Wie entwickeln sich Erstkäufer zu Konsumenten? Durch Vertrauen und immer wieder neue Kontaktpunkte zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten! Rufen Sie sich bei Ihren Käufern immer wieder ins Gedächtnis – ohne dabei zu aufdringlich zu sein.

Customer Buying Circle

Customer Buying Cycle

Der Customer Buying Cycle (Käufer-Verkaufszyklus) sagt aus, wie ein Interessent zum Kunden wird: Dies beinhaltet die Vorverkaufsphase, die Kaufphase und die Phase nach dem Verkauf. Kundenbindungsmaßnahmen setzen nach dem Kauf an. Indem Sie Ihren Kunden zu einem Stammkunden machen, durchläuft er den Customer Buying Cycle immer wieder neu. Das bedeutet auch, dass Kundenbindung keine einmalige Angelegenheit ist, sondern als langfristiges Projekt gesehen werden sollte.

5. Newsletter: Marketing frei Haus

Der Newsletter ist die klassischste Form, Kunden durch Online Marketing an sich zu binden und nicht ohne Grund das erfolgreichste Instrument der Kundenbindung. Newsletter sind regelmäßig versendete E-Mails mit aktuellen Informationen zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten. Sie rufen sich Ihren Kunden damit immer wieder ins Gedächtnis, ohne zu aufdringlich zu sein. Eine Mail ist schnell verfasst und kann in kleineren Unternehmen kostenlos selbst erstellt werden. Größere Unternehmen sollten auf ein professionelles Newsletter- und E-Mail Marketing setzen.

Was selbstverständlich sein sollte, aber der Vollständigkeit halber erwähnt wird: Sie dürfen Rundmails heute nicht mehr unaufgefordert an Ihre Kunden versenden, die mit dem Kauf ihre E-Mail-Adresse angegeben haben. Nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) müssen Sie das Einverständnis Ihrer Kunden einfordern, bevor Sie sie in Ihren Verteilerkreis aufnehmen. Dieses Einverständnis kann zum Beispiel bei der Registrierung auf Ihrer Website oder in Ihrem Onlineshop eingeholt werden oder nach dem ersten Kauf eines Produktes. Durch diesen erforderlichen sogenannten Double-Optin entsteht Ihnen aber kein Nachteil. Wer sich für Ihren Newsletter registriert, hat wirklich Interesse an Ihrem Unternehmen. Sie „drängen“ sich damit keinem Neukunden auf, was für eine hohe Kundenzufriedenheit sorgt. Sie können Ihren Kunden die Entscheidung für eine Anmeldung jedoch erleichtern, indem Sie bei einer Registrierung einen Rabattcode oder Gutschein anbieten.

Welche Inhalte Sie veröffentlichen können

Ein Newsletter sollte mehr beinhalten als reine Werbung. Natürlich ist es Ihr Ziel, Ihre Produkte bekannter zu machen und zu verkaufen. Weisen Sie Ihre Kunden daher gern auf aktuelle Angebote hin und verknüpfen Sie die Informationen mit Links auf Ihre Website oder Ihren Onlineshop. Per Rundmail können Sie auch Gutscheine oder Rabatte versenden, die nur für Abonnenten zugänglich sind. Mit Ihren Mails sollten Sie jedoch auch rein Informatives veröffentlichen. Das können aktuelle Entwicklungen in Ihrem Unternehmen oder der Branche sein, Unterhaltsames und Hinweise auf neue Blog-Beiträge auf Ihrer Unternehmens-Website. Indem Sie die Newsletter personalisieren, sorgen Sie für eine noch höhere Kundenzufriedenheit. Lassen Sie Ihre Kunden bei der Anmeldung zum Beispiel selbst entscheiden, für welche Produktgruppen oder Rubriken sie die Mails erhalten möchten.

Wie oft Sie Mails versenden sollten

Planen Sie den Versand Ihres Newsletters immer zu festen Zeiten ein, zum Beispiel wöchentlich, monatlich oder quartalsweise. Diese Kontinuität schafft Vertrauen beim Kunden. Machen Sie Ihren Job gut, schaffen Sie vielleicht sogar eine Art Vorfreude. Planen Sie den Versand jedoch auf keinen Fall zu häufig, gar täglich ein. Niemand mag es, wenn sein Postfach mit E-Mails eines einzigen Absenders überschwemmt wird.

Wenn die Abonnentenzahlen zurückgehen

Geben Sie das Projekt nicht auf, wenn Ihnen die Abonnenten davonlaufen. Erörtern Sie lieber, warum das Interesse an Ihrem Unternehmen sinkt. Sind die Informationen zu uninteressant? Wurden die Mails zu häufig versendet? Versuchen Sie, mit einer Umstrukturierung neues Vertrauen beim Kunden zu schaffen. Meldet ein Kunde den Mailversand ab, bedeutet das auch nicht immer ein grundsätzliches Desinteresse an Ihren Produkten. Setzen Sie daher weiter auf Kundenbindung: In der Abmelde-Maske können Sie zudem beispielsweise einen Rabattcode für den nächsten Einkauf anbieten oder auf Ihre Auftritte in den sozialen Medien hinweisen.

6. Social Media: Bereichern Sie die Timeline Ihrer Kunden

Ihr Auftritt in den sozialen Medien ist eine weitere einfache Möglichkeit, um Kontakt zu bestehenden Kunden aufzubauen und zu halten. Eine eigene Unternehmensseite auf Facebook, Instagram oder Xing ist kostenlos. Sie haben jedoch die Möglichkeit, Werbeanzeigen nach Ihrem individuellen Budget zu schalten und damit auf sich und Ihre Produkte aufmerksam zu machen. Wenn Sie sich erst einmal einen festen Fankreis aufgebaut haben, erreichen Sie im Übrigen auch schneller neue Kunden. Follower, die regelmäßig Ihre Beiträge liken oder (positiv) kommentieren, machen damit auch ihre eigenen Facebook- und Instagram-Anhänger auf Sie aufmerksam.

Kunden mit Social Media Marketing binden

Das Zauberwort heißt Content-Plan

Wie oben erwähnt sollten Sie sich in den sozialen Medien immer von Ihrer besten Seite zeigen. Beweihräuchern Sie sich aber nicht selbst. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Kunden und bieten Sie Content, der informativ ist und Mehrwert bietet. Ergänzen Sie verkaufsfördernde Beiträge um unterhaltsame Inhalte. Erstellen Sie am besten einen Redaktionsplan, in dem Sie die Beiträge für die nächsten Tage und Wochen planen und somit den Überblick behalten: Was soll wann, auf welcher Plattform, in welcher Form und durch wen gepostet werden?

Neben Informationen zu neuen Produkten und Rabattaktionen können Sie Ihre Kunden auch hinter die Kulissen schauen lassen. Stellen Sie beispielsweise Ihr Team oder Ihre Produktion vor. Das schafft Nähe und beeinflusst Kaufentscheidungen. Verknüpfen Sie Social Media auch mit anderen Maßnahmen der Kundenbindung: Verweisen Sie beispielsweise auf neue Blogbeiträge oder verlinken Sie Ihre Auftritte auf Facebook und Instagram untereinander.
Wichtig: Ihre Follower möchten unterhalten werden. Reine Verkaufsposts bringen Sie nicht weiter. Erzählen Sie Geschichten, werden Sie ein Freund auf Social Media.

Facebook-Gruppe: Die eigene Community

Eine eigene Facebook-Gruppe für Ihr Unternehmen oder Produkt schafft ebenfalls Kundenbindung und Vertrauen. Sie ist optimal, um beispielsweise Probleme mit Kunden zu klären. Wichtig ist es, dass diese von Ihnen moderiert wird und Sie schnell auf Beiträge reagieren. Nutzen Sie auch den Messenger, um Fragen zu beantworten. Versenden Sie automatische Antworten, wenn Sie nicht sofort reagieren können. Dieser Kundenservice ist günstiger und praktischer als jede Service-Hotline!

7. Der Blog als Instrument zur Kundenbindung

Ein Unternehmensblog ist ein weiteres Instrument zur Kundenbindung, das von erfolgreichen Unternehmen genutzt wird. Richten Sie auf Ihrer Website eine eigene Rubrik ein, in der Sie regelmäßig Inhalte veröffentlichen. Setzen Sie den Fokus dabei auf Ihre Bestandskunden: Mit welchem Know-how kann ich meine Kunden bei Laune halten? Welche Beiträge tragen dazu bei, Kunden zu halten und mein Unternehmen als Branchen-Experte darzustellen? Mit welchen Problemen oder Fragen wenden meine Kunden sich an mich? Wo benötigen meine Kunden Unterstützung? Auch hier ist ein Content-Plan von Vorteil, um Ihren Blog immer aktuell zu halten und nach einer anfänglichen Euphorie nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen. Ein Unternehmensblog ist außerdem geeignet, um Ihre Suchmaschinenoptimierung anzukurbeln. Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie erreichen, dass Sie mittelfristig auf Google und Co. weiter oben ranken.

Inhaltliche Möglichkeiten

Veröffentlichen Sie Inhalte, die auf Bestandskunden und neue Interessenten gleichermaßen abzielen. Auch hier ist ein Mix aus verkaufsförderndem, informativem und unterhaltsamem Content sinnvoll. Liefern Sie zum Beispiel Zusatzinfos zu Verkaufsschlagern aus Ihrem Produkt-Portfolio. Ihr Blog ist jedoch kein reiner Werbekanal! Veröffentlichen Sie Tutorials, Ratgeberbeiträge oder Interviews mit Experten aus Ihrer Branche. Machen Sie Ihr Online-Tagebuch zu einem Informationsmedium für Experten vom Fach und bieten Sie Interessierten eine Plattform, um sich zu Themen aus Ihrem Wirkungsgebiet weiterzubilden. Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung für Experten anbieten, können Sie für die Kunden aus Ihrer Branche weiteres Profi-Wissen veröffentlichen. Gleichzeitig können Sie Ihren Blog natürlich auch zur Eigenwerbung nutzen: Stellen Sie zum Beispiel Ihr Team und dessen Arbeitsalltag vor. Übrigens kann ein Blog gerne auch multimedial sein. Ergänzen Sie Ihre Texte um Bilder, Grafiken und Videos.

Es ist nicht schlimm, wenn Sie sich bei der Konkurrenz Inspirationen holen. Sie müssen das Rad nicht gänzlich neu erfinden. Abschreiben aber ist nicht. Erstellen Sie Ihren Content unbedingt selbst und achten Sie darauf, dass er einzigartig ist. Machen Sie Ihren eigenen Dreh daraus, bringen Sie eigene Erfahrungen ein und schneiden Sie ihn auf Ihre Kunden zu.

Sharing is caring

Sie brauchen etwas Geduld, bis die Besucherzahlen auf Ihrem Blog so hoch sind, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Eine gute Vermarktung des Blogs ist daher das A und O. Posten Sie Ihre neuen Beiträge in den Sozialen Netzwerken. Weisen Sie Kunden auf den Blog hin. Und richten Sie eine Möglichkeit des Teilens Ihrer Beiträge in den sozialen Medien ein. Indem Sie Ihren Lesern ermöglichen, interessante Beiträge mit ihren Social-Media-Freunden zu teilen, machen Sie sich außerdem bekannter und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, online neue Interessenten zu generieren. Ein Tipp: Als Selbstständiger oder Einzelunternehmer können Sie Ihren Blog auf Xing mit Ihrem Profil verknüpfen. Neue Beiträge werden dann automatisch im Reiter „News“ gepostet.

8. Kundenfeedback – nehmen Sie Ihre Kunden ernst

Indem Sie sich den Anliegen Ihrer Kunden annehmen, fühlen sich diese ernst genommen und binden sich eher an Ihr Unternehmen. Egal, auf welchen Wegen Sie das Feedback erreicht: Sorgen Sie dafür, dass Sie schnell auf Fragen und Probleme reagieren. Auch auf Google-Bewertungen sollten Sie immer ein Auge haben. Positive Bewertungen sollten Sie mit einer Dankes-Nachricht beantworten, auf Kritik sollten Sie schnell eingehen – konstruktiv! Fühlen Sie sich nicht persönlich angegriffen, wenn Sie schlechte Bewertungen erhalten.

Wichtigkeit von Kundenfeedback

Negatives Feedback als Chance nutzen

Nehmen Sie Ihre Kunden ernst und versuchen Sie, das Problem gemeinsam zu lösen. Damit holen Sie ehemalige Kunden gegebenenfalls zurück und zeigen anderen Nutzern, dass Sie ein transparentes und kritikfähiges Unternehmen sind. Denn auch eine negative Kritik kann sich durch ein transparentes und gutes Feedback des Unternehmens in positives Feedback verwandeln. Übrigens: Kundenfeedback schafft Vertrauen und erleichtert Ihnen sogar die Gewinnung neuer Kunden.

Bieten Sie auch ein Kontaktformular auf Ihrer Website an. Senden Sie nach Eingang der Anfrage eine personalisierte Nachricht, in der der Kunde noch einmal namentlich angesprochen und mitgeteilt wird, dass sich seinem Anliegen schnellstmöglich angenommen wird. Verweisen Sie dabei auch auf Ihr E-Mail-Marketing, auf Bloginhalte und Auftritte in den sozialen Medien – bestenfalls mit Links.

9. Kundenbindung für Online-Shop-Betreiber

Für Shop-Betreiber gibt es eine Vielzahl ganz eigener Instrumente, Kaufentscheidungen zu steuern. Eine kleine Auswahl soll nachfolgend vorgestellt werden:

Cross-Selling im Online-Shop

Cross-Selling

Cross-Selling bedeutet nichts anderes, als mehrere passende Produkte miteinander zu verknüpfen und diese Ihren Kunden schmackhaft zu machen. Zeigen Sie beim Klick auf ein bestimmtes Produkt beispielsweise weitere Artikel an, die den potenziellen Kauf ergänzen. Ihre Online-Shop-Software hat möglicherweise bereits ein Tool, das Schlagwörter miteinander verknüpfen kann. Um das Ganze auf Kundenbindung auszuweiten, können Sie Vorschläge auch nach einem erstmaligen Kauf bei einem erneuten Besuch Ihres Shops unterbreiten. So generieren Sie neue Käufe und binden Ihre Kunden langfristig an sich.

Kundenbindung durch Bonus-Programme

Bonus-Programme

Entwickeln Sie Rabattaktionen, um Ihre Kunden zu belohnen und zu weiteren Käufen anzuregen. Auch das Sammeln von Punkten mit jedem Einkauf oder das Anbieten von Gutscheinen oder Geschenken nach einem erfolgreichen Kauf schürt die Kauflaune Ihrer Kunden. Bieten Sie diese Treue-Programme regelmäßig an, haben Sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Wettbewerbern.

Personalisiertes Marketing für glückliche Kunden

Personalisierung

Lassen Sie Ihre Kunden ihre ganz individuelle Nutzeroberfläche entwickeln, indem sie selbstständig Funktionen ein- und ausschalten und nach bestimmten Produktgruppen, Farben, Größen etc. filtern können. So können Ihre Kunden nach ihren Bedürfnissen selbst beeinflussen, wie der Shop gestaltet ist und werden lieber bei Ihnen kaufen, als bei der Konkurrenz. Schreiben Sie nach einem erfolgreichen Kauf eine personalisierte Dankes-Nachricht.

Hohe Servicestandards zur Bindung von Kunden

Service

Setzen Sie auf einen exzellenten Service, damit sich Ihre Kunden gut bei Ihnen aufgehoben fühlen. Halten Sie sie mit E-Mails nach der Bestellung immer auf dem Laufenden, erfragen Sie Feedback nach einem erfolgreichen Kauf und bieten Sie, je nach Ihren Möglichkeiten, mehrere Bezahlmöglichkeiten und kostenfreie Lieferungen an. Vor allem, wenn Sie ähnliche Produkte wie ein Konkurrenz-Shop anbieten, können Bezahlmöglichkeiten und die Höhe der Versandkosten langfristig Entscheidungskriterien für oder gegen Sie sein.

10. Instrumente zur Kundenbindung richtig einsetzen

Sie kennen nun einige der wesentlichen Werkzeuge, um Kunden langfristig zu halten. Kundenbindung ist aufwendig, aber keine Mammutaufgabe und zudem einfacher, als Neukunden zu gewinnen. Welche der Instrumente zu Ihnen und Ihren Kunden passen, müssen Sie selbst herausfinden. Auch wenn eine der Maßnahmen scheitert, ist das kein Weltuntergang. Setzen Sie einfach an einem anderen Punkt erneut an. Es hängt vom Markt, Ihrer Zielgruppe und vielen weiteren Faktoren ab, ob Ihre Strategie der Kundenbindung Früchte trägt.

Kundenbindung durch Bonus-Programme

Gezielter Einsatz und richtige Kombination 

Es lohnt sich, immer mehrere Instrumente miteinander zu kombinieren. Diese unterstützen sich gegenseitig: Bewerben Sie Ihren neuen Blogbeitrag in den sozialen Medien, machen Sie im Newsletter auf Ihre neue Instagram-Seite aufmerksam. Wichtig ist es, dass Instrumente zur Kundenbindung immer professionell und regelmäßig gepflegt werden. Setzen Sie auch in den sozialen Medien auf gute Grafiken und professionelle, aber leicht verständliche Texte. Nur so werden Sie auch ernst genommen. Achten Sie außerdem darauf, Ihre Kunden nicht zu nerven: Newsletter-Mails, die die Postfächer überschwemmen, sind schnell gelöscht und das Abo gekündigt. Tauchen nur noch Sie in der Timeline Ihrer Follower auf, ist ein Dislike nicht mehr fern.

11. Wie Sie mit Kundenbindung im Internet beginnen sollten

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Kundenbindungsstrategien von Grund auf professionell und zielgerichtet zu erarbeiten.

Gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

1. Definieren Sie SMARTE Ziele

Nutzen Sie die Kriterien der SMART-Formel aus den Grundlagen des Marketings, um Ihre Ziele in Sachen Kundenbindung strategisch zu definieren. Das heißt:

S(pezifisch): Definieren Sie Ihr Ziel so konkret wie möglich. Zum Beispiel: Wir machen unsere neuen Kunden zu unseren Bestandskunden.

M(essbar): Drücken Sie Ihre Ziele in konkreten, messbaren Zahlen aus. Zum Beispiel: Wir generieren 20 neue Bestandskunden.

A(usführbar): Ziele müssen attraktiv, ausführbar und akzeptiert sein. Was sind Sie bereit, für Ihr Ziel einzusetzen? Haben Sie alle Mittel, um Ihr Ziel zu erreichen? Ein Beispiel: Wir generieren 20 neue Bestandskunden, indem wir wöchentlich einen Newsletter mit dem Angebot der Woche versenden.

R(ealistisch): Ihr Ziel sollte machbar sein. Setzen Sie sich keine zu hohen Ziele, um motiviert zu bleiben.

T(erminiert): Setzen Sie sich ein konkretes Datum, bis wann Sie Ihre (Teil-)Ziele erreichen möchten. Zum Beispiel: Wir generieren 20 neue Bestandskunden bis zum 31. Dezember dieses Jahres.

Unser Beispiel würde smart formuliert also wie folgt lauten:
Wir möchten bis zum 31. Dezember 2019 20 neue Bestandskunden aus unseren Neukunden generieren, indem wir wöchentlich einen Newsletter mit dem Angebot der Woche versenden.

2. Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist und wie diese tickt. Wo finden Sie Ihre Zielgruppen am ehesten, welche Bedürfnisse haben sie? Wie hoch ist ihr Einkommen? Sind Ihre Kunden eher einfach gestrickt, anspruchsvoll oder ebenfalls Branchenprofis? Welche Medien nutzen Ihre Kunden?

Erstellen Sie zudem Buyer Personas: Geben Sie Ihren Zielgruppen ein Gesicht. Entwickeln Sie fiktive Personen, die Ihre typischen Kunden repräsentieren. Versetzen Sie sich so in die Lage Ihrer Käufer, um Bedürfnisse, Ziele und Handlungen besser zu verstehen.

3. Definieren Sie Ihr Budget

Nur, wenn Sie wissen, wie viel Geld Sie für Kundenbindungsmaßnahmen zur Verfügung haben, können Sie diese auch effektiv planen. Erstellen Sie einen Plan, welche Instrumente Sie einsetzen möchten und verteilen Sie das Budget realistisch.

4. Messen, optimieren und werten Sie Ihre Maßnahmen aus

Ein regelmäßiges Controlling hilft Ihnen dabei, Ihre Ziele im Blick zu behalten und keine Maßnahmen sinnlos durchzuführen. Das spart Ihnen Zeit und Kosten. Bewegen Sie die Regler hin und wieder, um Neues auszuprobieren, Altes zu verwerfen und nach und nach die optimale Strategie zu entwickeln.

12. Fazit

Kundenbindung durch Online Marketing ist kein Hexenwerk – wenn Sie sich mit den Strategien und Möglichkeiten auseinandersetzen und strukturiert vorgehen. Der erste Schritt hinsichtlich vieler langfristiger, zufriedener Kunden ist an dieser Stelle getan.

Mit unserem Expertenwissen und unseren Erfahrungen helfen wir Ihnen bei Fragen gern weiter oder erstellen Ihnen ein individuelles Konzept.

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