Erfahrungen & Bewertungen zu Christmann & Woll GmbH

[Lesezeit: 5 Minuten]

Newsletter sind eine effiziente Möglichkeit, um Kunden über neue Angebote, Aktionen oder Neuigkeiten zu informieren. Daher ist es besonders ärgerlich, wenn die E-Mails im Spamordner statt im Postfach landen.

Spamfilter oder sogenannte Blacklists prüfen eingehende E-Mails nach verschiedenen Kriterien und sortieren einzelne E-Mails systematisch aus. Doch mit ein paar Tipps können Sie den Spamfilter umgehen und sicherstellen, dass Ihre E-Mails auch im Posteingang Ihres Kunden ankommen. Mit dieser Erhöhung der Zustellbarkeit erhöht sich letztlich auch der Erfolg Ihres E-Mail-Marketings.

Wie verbessere ich die Zustellbarkeit meiner E-Mails?

Die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails wird von zwei Seiten beeinflusst:
Von der Seite des Absenders und der Seite des Empfängers.

Entscheidend ist es, sich eine gute Reputation aufzubauen. Sie als Versender müssen als vertrauenswürdig gelten. Dadurch vermeiden Sie die Gefahr, von Spamfiltern als Bedrohung angesehen zu werden oder auf einer Blacklist zu landen. Die Blacklist bezeichnet wortwörtlich eine „schwarze Liste“, auf der IP-Adressen oder Domains stehen, die für das Versenden von Spam bekannt sind.

Die eigene E-Mail Reputation wird im sogenannten Sender Score festgehalten. Um diesen zu ermitteln, werden Daten von über 60 Millionen Postfächern der großen Internetdienstanbieter gesammelt und anschließend auf einer Skala von 0 bis 100 bewertet.

Je besser Ihr Score, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, im Posteingang des Kunden zu landen. Der Sender Score ist keine festgelegte Größe. Er basiert auf Ihrem Marketingverhalten und ändert sich somit ständig. Ihren Sender Score können sie hier kostenlos auswerten.

Verbessern Sie Ihren Sender Score

Um den Sender Score zu verbessern, sollten Sie zwei wichtige Bereiche im Blick behalten: Ihre Abonnenten und rechtliche Vorschriften.
Im Hinblick auf Ihre Kundenbeziehung beachten Sie folgende Tipps:

  1. Versenden Sie nur an aktive Abonnenten. Ungeöffnete und sofort gelöschte E-Mails wirken sich negativ auf Ihren Sender Score aus. Es lohnt sich also, Ihre Adresslisten auszusortieren und zu aktualisieren. Oder, wie es auch so schön heißt: „Keep your list clean!“
  2. Der Inhalt Ihres Newsletters ist natürlich das A und O und sollte daher für Ihre Kunden interessant und relevant sein.
  3. Auch die Häufigkeit von Newslettern spielt eine Rolle: Versenden Sie Ihren Newsletter regelmäßig, aber nicht übermäßig.
  4. Wichtig ist auch, dass der Empfänger zeitnah nach dem Abonnieren des Newsletters eine erste E-Mail von Ihnen erhält. Je länger der Zeitabstand nach der Anmeldung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Empfänger nicht mehr erinnert und Ihren Newsletter als SPAM markiert (oder direkt wieder abbestellt).
  5. Halten Sie Abstand von klassischen Spamsignalen. Spamfilter reagieren empfindlich auf GROSSBUCHSTABEN und eine unverhältnismäßige Anzahl an Sonderzeichen (!!!!!!!). Vermeiden Sie außerdem Signalwörter wie kostenlos, Sonderangebot oder jetzt testen. Auch eine leere Betreffzeile führt zu Problemen und den Sender Score.
  6. Ihr Kunde hat Ihren Newsletter abbestellt, erhält aber leider trotzdem noch Ihren Newsletter? Das ist nicht gut – und auch nicht zulässig: Unzufriedenheit und eine schlechte Bewertung sind die Folge. Schließen Sie Negativbewertungen im Vorfeld aus, indem Sie auf ein Newsletter-Tool setzen, dass die E-Mail-Adressen derer, die den Newsletter abbestellen (=sogenannte Bounces) automatisch aus der Liste der aktiven Empfänger aussortiert.

Spätestens seit der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) sind einige rechtliche Besonderheiten beim Gebrauch von Newslettern noch mehr in den Fokus gerückt:

Die doppelte Sicherheit durch das Double-Opt-In Verfahren ist – nicht erst seit der DSGVO – immens wichtig (weil gesetzlich vorgeschrieben): Beim Double-Opt-In Verfahren bestätigen Ihre Kunden doppelt, dass sie Ihren Newsletter erhalten möchten. So verhindern Sie außerdem, dass Ihre E-Mails beim falschen Kunden landen und dort als Spam markiert werden.

Zudem müssen Anmeldelinks gut sichtbar sein. Ihre Abonnenten können sich so schnell und einfach abmelden und Ihr Newsletter läuft weniger Gefahr, als Spam markiert zu werden.

Mehr Sicherheit durch gute Software

Alle Bemühungen, den Sender Score positiv ausfallen zu lassen, sind erfolgreicher, wenn auch im Softwarebereich die richtigen Einstellungen vorgenommen werden. Optimieren Sie hier, schaffen Sie gute Grundlagen dafür, dass künftig weniger oder kaum noch E-Mails im Spamordner landen.

Zu den Faktoren, die den E-Mail-Verkehr beeinflussen, zählen:

CSA-Whitelisting und DKIM Verfahren

CSA-Whitelisting und das DKIM-Verfahren dienen der Authentifizierung Ihres E-Mail-Servers bzw. Ihrer Domain. Wenn Sie Ihren E-Mail-Server zertifizieren lassen, gilt dieser dann als besonders sicher und vertrauenswürdig.

Serverstandort

Der Standort des E-Mail Servers, von dem Sie E-Mails verschicken und empfangen, sollte in Deutschland oder in Europa sein. Viele Mailserver blocken zum Beispiel E-Mails aus Russland oder China ab. Das beliebte Newsletter-Tool Mailchimp versendet von amerikanischen Servern. Diese sind grundsätzlich auch vertrauenswürdig. Hier spielen aber wieder datenschutzrechtliche Aspekte eine Rolle.

SPF-Eintrag (Sender Policy Framework Eintrag)

Ein SPF-Eintrag stellt sicher, dass keine fremden Personen fälschlicherweise Sie als Absender einer E-Mail nutzen. Sie betreiben beispielsweise das Architekturbüro Meyer und verschicken Ihre E-Mails über den Mailserver mail.architekt-meyer.de mit einer bestimmten IP-Adresse. Erhält Ihr Kunde eine Mail, wird zunächst geprüft, ob dafür ein SPF-Eintrag vorhanden ist. Dieser Eintrag beinhaltet den E-Mail Server, Ihren Namen und Ihre IP-Adresse. Stimmen die Daten im SPF-Eintrag nicht mit den Daten in der Mail überein, lehnt der Spamfilter des Kunden die E-Mail ab.

Bounce Manager

Manchmal kommt es vor, dass E-Mail-Adressen fehlerhaft sind und nicht zugestellt werden können. Diese Rückläufer lösen einen Fehler aus und informieren Sie über die Nicht-Erreichbarkeit des Empfängers. Dies nennt man Bounce. Darauf sollten Sie reagieren! Reagieren Sie als Versender nicht auf den Bounce und versenden weiterhin E-Mails an die gleiche Adresse, könnte das aus Sicht des Providers als Spam interpretiert werden. Achten Sie in dem Zusammenhang auch darauf, dass Ihr Newsletter-Tool Bounces automatisch aussortiert.

Mit technischem Einsatz zu mehr Erfolg 

Zugegeben, der E-Mail-Verkehr und seine Besonderheiten erfordern ein gewisses Maß an technischem Know-how. Doch der Aufwand lohnt sich. Indem Sie Ihren Sender Score im Auge behalten und Ihre Software-Einstellungen auf den neuesten Stand bringen, können Sie die Zustellbarkeit Ihres Newsletters um ein Vielfaches verbessern!

Gerne sind wir bei der Wahl des richtigen Tools und der Erstellung DSGVO-konformer Newsletter behilflich. Melden Sie sich einfach für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Lotta van Rooijen

Online Marketing

Lotta ist Betriebswirtin mit einer großen Leidenschaft fürs Online Marketing. Ob Facebook, Instagram, Google Ads oder Klicktipp – Lotta kennt sie alle.

Ihr Gespür für den richtigen Post im richtigen Moment haucht den Social Media Auftritten unserer Kunden Leben ein. Mit ihrer analytischen Vorgehensweise kümmert sie sich um Online-Kampagnen, die hervorragend performen.

Sie erreichen Lotta van Rooijen unter 0491 960 990 35 oder per E-Mail an lotta.vanrooijen@christmann-woll.de.

Können wir etwas für Sie tun?

Rufen Sie uns an unter 0491 960 990 30 oder schreiben Sie uns.

Kontaktformular

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.